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Amsoldingen und Umgebung
 
Als die Gletscher aus dem Kander- und Simmental mit dem Aare-Gletscherzug zusammenflossen, bildeten sie an der Nahtstelle eine lange Moräne. Zwischen dem Stockental und Thun verflachte sich die Moräne und es entstand ein hügeliges und mit kleinen Seen bespicktes Plateau.

Am südlichen Rand dieser Fläche liegt das mittelalterliche Dorf Amsoldingen mit dem gleichnamigen See. Anschliessend folgt gleich der Ueberschisee. Auf der Seite gegen Thun wurde die Moräne einst von der Kander durchschnitten.
Nach dem Kander-Durchbruch von 1714 (Stollen durch den Strättlighügel, welcher nach der Inbetriebnahme bald einstürzte und eine tiefe Schlucht hinterliess) fliesst an dessen Stelle heute der Glütschbach durch sein malerisches Tal.
Das Plateau nord-östlich von Amsoldingen ist Teil des Truppenübungs-Platzes der Armee. Der Zutritt ist stark eingeschränkt; nur an Wochenenden darf das Gelände unter gewissen Auflagen  betreten werden.


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Die Quelle des Glütschbaches findet man im Stockental. Das Bächlein fliesst erst in süd-östlicher Richtung und ergiesst sich im Hani in die Kander. Um die zahlreichen Mühlen westlich von Thun, welche durch die ursprüngliche Kander angetrieben wurden, weiter nutzen zu können, wurde im Hani eine Schleuse angelegt, welches einen Teil des Glütschbaches reguliert durch sein Tal fliessen lässt. Siehe auch Glütschbachbrücke.
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Das kleine Dorf Amsoldingen wird durch die alte Kirche dominiert. Hinter dem Kirchengelände etwas versteckt, liegt das Schloss, wo die Legenden behaftete Madame Louise Elisabeth de Meuron-von Tscharner wohnte. Das Anwesen ist noch heute in privater Hand und nicht zugänglich.







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Winterliches Amsoldingen






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Der Überschisee ist der kleine Brudes des Amsoldingersees, malerisch im Sommer und natürlich im Herbstlicht.



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