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Fotografieren ist für mich eine Art Therapie geworden. Nachdem ich durch eine Krankheit anfangs der 2000er Jahre einen Grossteil meiner Energie und damit viel Bewegungsraum verloren hatte, fand ich in der Fotografie eine den aktuellen Energiereserven entsprechend kalibrierbare Aktivität.

Die Basis für mein Wirken legte ich schon früher. Anlässlich einer USA-Reise 1991 begann ich mit einer analogen Topcon mit 50mm-Festbrennweite erste Erfahrungen zu sammeln. Über die analoge Canon EOS 100 und deren digitalen Nachfolgern wurden die Kameras technisch immer ausgeklügelter. Dies bedeutete natürlich nicht, dass die Bilder auch besser wurden. Es gibt mehr Dynamikumfang, was in kontrastreicher Umgebung hilfreich ist. Besser werden Bilder aber nur durch viel Üben und das Studieren von Werken anderer Fotografen.
Unterstützung für meine Leidenschaft erhielt ich in erster Linie durch meine Familie, insbesondere durch meine Ehefrau Heidi. Spannend und förderlich sind Gespräche mit anderen Fotografen immer wieder. Praktische Tipps und Tricks lernt man bei gemeinsamen Fototuren. Fotografie ist ein unendliches Thema: erleuchtend, technisch, gegemsätzlich, gestalterisch, historisch, offen, unbeantwortet, ...

Mein Ziel und Anspruch ist es, möglichst realistische Bilder zu erstellen, so wie das Auge es auch sieht. Brennweite, Perspektive und Belichtung sind meine Instrumente beim Fotoshooting, der richtige Zuschnitt die Herausforderung in der Nachbearbeitung. Knipsen was vor die Linse kommt, mag unterhaltend sein, aber ich finde das projektmässige Fotografieren viel spannender. So wurde das Brückenprojekt geboren und die ersten Bauwerke ausgesucht. Brücken finde ich faszinierend und sie lassen sich aus verschiedenen Perspektiven ablichten.

Für mich viel lebendiger wirken Bilder mit Menschen in Altagsscenen. Manchmal braucht es eine Portion Überwindung, mit der Kamera in das Leben Anderer einzudringen. Anstand ist hier oberstes Gebot; sich über Personen lustig machen ist tabu. Wird man als Fotograf wahrgenommen, hilft ein Lächeln den Austausch zu eröffnen und ist nicht selten Anfang für ein interessantes Gesrpäch. Was ich hier beschreibe wird Streetfotografie genannt. Mir stellt sich allerdings die Frage, ob dies nicht einfach ein Modebegriff wurde. Eigentlich stand ja schon immer der Mensch im Mittelpunkt der Fotografie. Nun ja, wie es benannt ist, spielt letzlich keine Rolle - Ziel ist Spass, Herausforderung und gute Bilder!

Guido, April 2022
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