Schleuse Mühleplatz Altstadt - fotowys.ch

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Schleuse Mühleplatz Altstadt
Man findet durchaus auch ansprechende urbane Landschaften. Ein schönes Beispiel bildet dazu das Zentrum von Thun rund um den Mühleplatz. Die innere Aare, die Schleusenanlage, der Mühleplatz und die Altstadt präsentieren da eine harmonische Einheit mit viel Ausstrahlung.

Eine Schleuse ist in den meisten Fällen auch eine Brücke, manchmal ist sie öffentlich begehbar und manchmal auch nicht. Die beiden alten Schleusen im Zentrum von Thun, die Scherzligschleuse (obere Schleuse) an der äusseren Aare in der Nähe des Bahnhofs und die Mühleschleuse (untere Schleuse) an der inneren Aare beim Mühleplatz sind gleichzeitig auch Fussgängerübergange. Beide Schleusen wurden anfangs des 18. Jahrhunderts gebaut (1726 und 1724).
Angrenzend an die Mühleschleuse findet sich der gleichnamige Platz. Der Mühleplatz mit dem Quai ist die Flanierzone in Thun. Zahlreiche Restaurants und Bars laden zum Verweilen ein. Hinter der Häuserzeile an der Aare erstreckt sich die Hauptgasse durch die Altstadt, welche sich an den Schlossberg anlehnt. Dieser mit Schloss, Stadtkirche und Schrebergärten umfasst wiederum eine ganz eigene Landschaft. Diese Umgebung ist ein Eldorado für Fotografen sowohl für Architektur- wie auch für Streetfotografie (siehe Thun erwacht).
An einem Sommermorgen, so um 09.00 h musste ich die Zeit etwas überbrücken. Dies gelingt kaum besser, als mit einer Kamera in der Hand verbunden mit der Suche nach einem lohnenswerten Sujet.
Zur Ferienzeit steht auf dem Thuner Mühleplatz das Riesenrad – Sujet Nr. 1 gefunden! Hinter dem Rad findet jeweils auch das Musikfestival „Am Schluss“ statt. Dieses hatte am Abend zuvor die Letzten Interpreten auf der Bühne, Programmständer und Maskottchen standen noch für kurze Zeit.
Nachdem ich noch etwas die Runde gemacht hatte und ein paar weniger tolle Bilder im Kasten waren, fand ich fast per Zufall das Sujet Nr. 2, die Fassade der Mühlibar. Die Morgensonne verstärkte den braunen Ton und geb der Seitenwand ein südliches Flair. Leichte Wellen verzerrten das Spiegelbild in spannender Art.
Ein erstes Bild, als zwei Frauen den Weg zur Schleuse fanden, war ein Schnellschuss im letzten Moment. Trotzdem gut gegangen. Danach zeigte sich die Fassade lange nackt, bis dann doch noch ein Touristenpärchen sich davor bewegten. Kurz nachdem die Bilder gesichert waren, frischte der Morgenwind auf und das Wasser kräuselte sich derart, dass kein Spiegelbild mehr entstehen konnte.
Weitere Impressionen zur Mühleschleuse an einem milden Wintertag.




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Ziehen wir den Kreis um den Mühleplatz etwas weiter, nördlich zum Rathhausbrückli und westlich ins angrenzende Bälliz.



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